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AKTUELLES


Wohnungen für Beschäftigte der Spitalstiftung Konstanz

Der Spitalausschuss hat in seiner letzten Sitzung am 10.03.2016 beschlossen, weitere Wohnungen für Beschäftigte planerisch vorzubereiten. Das Vorhaben soll auf dem Stiftungsgelände durchgeführt werden.

Damit ist der erste Schritt für die Schaffung neuer Wohnungen ermöglicht worden. Die Wohnungen sollen auf dem Gelände der alten Klinikumsgärtnerei entstehen. Art und Umfang der möglichen Bebauung sind noch bauplanungsrechtlich zu klären. Die spätere Bebauung soll in Zusammenarbeit mit der städtischen WOBAK erfolgen.

Im Dezember vorgestellt
In der öffentlichen Sitzung des Spitalausschusses im Dezember 2015 wurde die Wohnraumsituation für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spitalstiftung Konstanz erörtert. Die Stiftungsverwaltung wurde u.a. beauftragt, den Bestand an Personalwohnungen und die Möglichkeiten zur Schaffung von zusätzlichen Wohnraum darzulegen.

Wohnhaus wird renoviert
Die Spitalstiftung Konstanz renoviert zur Zeit das Wohnhaus Luisenstr. 7c, das ebenfalls für Beschäftige der Spitalstiftung Konstanz zur Verfügung steht. Geplant ist eine Wiedereröffnung im April 2017 mit 35 Wohnungen.


Neue Pächter für die Haltnau

Die Pächter der Spitalkellerei Konstanz, Hubert Böttcher und Stephan Düringer, sind auch die neuen Pächter der Weinstube Haltnau bei Meersburg. Die Gaststätte wird am 5. Mai wieder eröffnet.

Mit ihrer starken Bewerbung konnten sie den Spitalausschuss in seiner Sitzung am 10. März für sich gewinnen. Als langjährige Pächter und Winzer haben sie auch bewiesen, dass sie qualitätsvoll und seriös arbeiten.

Eine Gutschänke
Die beiden Bewerber überzeugten mit ihrem Konzept, die Haltnau in eine Gutsschänke mit einem Angebot an regionalen Speisen umzugestalten. Für den Gastronomiebetrieb werden sie einen erfahrenen Restaurantfachmann hinzunehmen.

Hauseigene Weine
Vorgesehen ist auch ein Weinshop, wo Böttcher und Düringer Weine der Spitalkellerei Konstanz zum Verkauf anbieten werden. Damit, so die Winzer, ergeben sich noch bessere Möglichkeiten, die hauseigenen Weine auf der anderen Seeseite zu verkaufen.

Eine neue Außengestaltung
Zur Gaststätte mit seinen rund 50 Plätzen gehört ein schöner, zur Seeseite hin gelegener großer Garten mit altem Baumbestand, der für die Außenbewirtschaftung genutzt wird. Auch diese Außenanlage wird neu gestaltet. Die beiden Bewerber legten konkrete Vorstellungen zu einer ansprechenden Außengestaltung vor.

Kellerei und Gutsschänke in einer Hand
Bürgermeister Dr. Osner ist zufrieden mit der Entscheidung für die Winzer: "Ich bin froh, dass wir die "Perle der Spitalstiftung" an die Pächter der Kellerei übertragen können. Damit liegen nun Kellerei und Gutsschänke in einer Hand. Das ist sinnvoll und richtig, denn das gehört zusammen. Zudem ist die Haltnau ist ein wichtiges Aushängeschild der Spitalstiftung Konstanz auf der an-deren Seeseite", so der Bürgermeister.

Renovierungsarbeiten
Geplant ist eine Wiederöffnung am 1. Mai, zunächst mit einem provisorischen Betrieb, da Renovierungsarbeiten anfallen.
Das ehemalige Pächterehepaar Endres ist zum Ende des Jahres 2015 in den Ruhestand gegangen. Die Haltnau bleibt daher bis zur Wiedereröffnung geschlossen.

Historisch bedeutend
Das Anwesen hat eine lange Geschichte. Der Grundstein dieses Eigentums der Spitalstiftung Konstanz wurde bereits im Jahr 1272 gelegt. Die Konstanzer Bürger Ulrich und Adelheid Sommeri schenkten damals den Weinberg Haltuon der Spitalstiftung Konstanz. Heute ist die Haltnau ein Kulturdenkmal.


Musik und Tanz im Haus Luisenheim

Am Schmotziger Dunschtig besuchten die Konstanzer Blätzlebuebe das Haus Luisenheim der Spitalstiftung Konstanz. Mit viel Musik und Tanz freuten sich die Bewohnerinnen und Bewohner über diesen "närrischen" Besuch. Manche altgedienten Blätzle, die nun im Luisenheim leben, zogen ihre Fasnetskostüm an und feierten den Schmotzigen nach Lust und Laune.

Schmotziger Dunschtig im Haus Luisenheim

Schmotziger Dunschtig im Haus Luisenheim

Schmotziger Dunschtig im Haus Luisenheim

Schmotziger Dunschtig im Haus Luisenheim

Schmotziger Dunschtig im Haus Luisenheim


Froh um die helfenden Hände

Die Spitalstiftung Konstanz hat am vergangenen Donnerstag (26. November) die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer Adventsfeier eingeladen. Die Veranstaltung fand in ihrem Pflegeheim Haus Talgarten statt.

Insgesamt kamen rund 30 ehrenamtlich Engagierte. Die Leiterin der Spitalstiftung Konstanz, Ingeborg Rath, betonte in ihrer Begrüßung: "Sie sind uns wichtige Partner und Begleiter in unserer Aufgabe, die uns helfen, den Tag in unseren Einrichtungen heller werden zu lassen", und weiter, "wir freuen uns sehr, dass es Sie gibt und dass Sie sich in unterschiedlichster Weise bei uns einbringen."

Ein großes Vergnügen
Die Ehrenamtlichen übernehmen verschiedene wichtige Aufgaben: Edith Furcher ist bereits seit rund sechs Jahren im Dementenwohnheim Haus Salzberg als Heimfürsprecherin tätig. "Wir sind die Schnittstelle zwischen Heimleitung und Bewohnern, bzw. Angehörigen." Wilfried Lohmüller macht Musik für die Bewohner im Haus Urisberg. "Es ist ein großes Vergnügen für alle Senioren. Sie warten bis wir kommen und singen kräftig die Volkslieder ihrer Schulzeit mit."

Ein Lob auf die Ehrenamtlichen
Petra Holub, Leiterin des Pflegeheims Haus Urisberg, über die Unterstützung durch die Ehrenamtlichen: "Wir sind sehr froh um die helfenden Hände!" Auch Ralf Veit, der Leiter des Luisenheims und des Hauses Salzberg, schließt sich der Meinung an: "Die Ehrenamtlichen bereichern das tägliche Leben der Bewohnerinnen und Bewohner." Luise Mitsch vom Altenpflegeverein meinte, es sei sehr gut, dass die Ehrenamtlichen der verschiedenen Heime einmal im Jahr zusammenkommen. "Ohne die ehrenamtliche Arbeit wären die Häuser ärmer. Freude zu schenken ist etwas ganz Tolles!"

Eine Art Emanzipation
Ingeborg Rath bat Daniel Gross, Stadtführer in Konstanz, über die Geschichte der Spitalstiftung Konstanz zu berichten. Er führte aus: "1192 beschwerten sich die Bürger bei ihren König über den Bischof, es ging um Steuererhöhungen. Hier fand also schon eine Art Emanzipierung von der bischöflichen Herrschaft statt", sagte Gross. "Es entstand eine Sozialfürsorge von den Menschen selbst, in Form der damals sehr typischen Heilig-Geist-Stiftungen. In Konstanz waren es die beiden Bürger Ulrich Blarer und Heinrich von Bitzenhofen, die 1225 die Spitalstiftung Konstanz gründen. Sie befand sich damals auf der Marktstätte, dicht am Hafen. Das zweistöckige Gebäude beherbergte im Erdgeschoss bedürftige Arme. Im Obergeschoss lebten die Pfründer. Sie kauften sich mit ihrem Vermögen ein", erklärte Gross.

Wie das Brot zur Seele wird
Im Laufe der Zeit sei die Stiftung gewachsen. Ei-nige andere Stiftungen seien in die Spitalstiftung Konstanz eingeflossen. Angestellte hätten sich um die verschiedenen Aufgaben gekümmert. Es habe Kornmeister und Kellermeister gegeben. Man habe auch unterschieden zwischen bettel-armen Menschen, jenen, die immerhin noch betteln gehen konnten und jenen, die selbst dies nicht mehr konnten. Gross erklärte in diesem Zusammenhang den Ursprung der Brotspezialität "Seele": Die "Seele" sei ein Brot für die Seelen, die nicht einmal mehr betteln gehen konnten. Man habe eine längliche Brotform gebacken, damit man Körperkontakt mit den Kranken und den lange Zeit Ungewaschenen vermeiden konnte.

Im 18. Jahrhundert sei dann die das Gebäude aus allen Nähten geplatzt. 1872 wurde das Krankenhaus gebaut: "Nun wurde in Krankenversorgung und Alternversorgung aufgeteilt", schloss der erfahrene Stadtführer seinen Vortrag.

Wein und Lavendel
Die Zuhörerinnen und Zuhörer freuten sich über die kurze Geschichte der Stiftung - und über das Präsent, das jeder Ehrenamtliche überreicht bekam: Eine Flasche Grauburgunder der Spitalkellerei und ein von den Heimbewohnerinnen hergestelltes Lavendelsäckchen.

Und heute?
2012 wurden das Klinikum Konstanz und das Singener Krankenhaus zusammengeführt und bildet nun die Holding "Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz" (DLKN). Heute unterhält die Spitalstiftung Konstanz vier Pflegeheime, zwei Einrichtungen für Betreutes Wohnen, eine Tagespflege und einen Ambulanten Pflegedienst in Konstanz. Die Spitalkellerei Konstanz gilt als die älteste, noch bestehende Stiftungskellerei in Deutschland. Die beiden Pächter, Hubert Böttcher und Stephan Düringer konnten die Qualität der Weine stetig steigern, seit ihrer Übernahme der Pacht vor rund 13 Jahren. Es gelingt ihnen, bodenseetypische Weine mit sehr guten Bewertungen seitens der Fachpresse zu keltern.


Pflegeeinrichtungen der Spitalstiftung sind hervorragend

Qualitätsergebnisse des MDK

Bei der Qualitätsprüfung des MDK haben die Einrichtungen der Spitalstiftung wie folgt abgeschnitten:

Amb. Pflegedienst: 26.01.2015, Note 1,0 (sehr gut)
Haus Urisberg: 09.12.2014, Note 1,1 (sehr gut)
Luisenheim: 11.09.2013, Note 1,0 (sehr gut)
Haus Talgarten: 13.05.2014, Note 1,0 (sehr gut)
Haus Salzberg: 04.08.2014, Note 1,0 (sehr gut)

Alle Ergebnisse finden Sie auch ausführlich auf den einzelnen Startseiten der Einrichtungen als PDF zum Download.

Stellenangebote

Unsere aktuellen Stellenangebote finden Sie unter dem entsprechenden Link im linken Auswahlmenü.

Die Spitalstiftung - Pflege seit 1225

Die Spitalstiftung Konstanz ist eine der ältesten Bürgerstiftungen in Deutschland. Sie unterhält vier Pflegeheime, eine Tagespflege, zwei Einrichtungen für Betreutes Wohnen und einen Ambulanten Pflegedienst. Die Spitalstiftung bietet Pflege aus einer Hand, verwaltet Liegenschaften und nimmt soziale Aufgaben wahr, sofern sie mit dem Stiftungszweck vereinbar sind.

Hier finden Sie Informatives und Spannendes zur langen Geschichte der Stiftung, zu Tätigkeiten und Pflegeeinrichtungen sowie zur Stiftungsverwaltung.

Als großer Arbeitgeber in der Stadt mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, als Träger sozialer Aufgaben und einem umfangreichen Besitz an Immobilien wird die Spitalstiftung ihrer Rolle als bedeutender Institution innerhalb der Stadt Konstanz gerecht.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftungsverwaltung oder direkt an die Leitung der jeweiligen Pflegeeinrichtungen. Anregungen zu den Inhalten der Website nehmen wir gern entgegen. Wenden Sie sich vertrauensvoll an die Öffentlichkeitsarbeit der Spitalstiftung Konstanz.

Spitalstiftung Konstanz, Luisenstraße 9, 78464 Konstanz
Telefon +49/07531 801-3001, Telefax +49/07531 801-3009
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