Wohnhaus der Spitalstiftung Konstanz nominiert
30.07.2019 13:47

Der Deutsche Bauherrenpreis steht unter dem Motto „innovative Projekte im städtischen Wohnungsbau zu würdigen, denen eine vielversprechende Schnittstelle zwischen Kosten-optimierung und hoher baulicher Qualität gelungen ist. Dabei wird die besondere Rolle der Bauherren in den Fokus gesetzt.“ Stiftungsdirektor Andreas Voß zeigt sich glücklich über die Auszeichnung: „Uns war es wichtig, dass der Umbau des in die Jahre gekommenen Personalwohnheimes eine hohe Wohnqualität für unsere Beschäftigten erhalten wird. Das wurde nun auch durch die Nominierung dieses wichtigen Preises bestätigt. Mit der Auswahl des Architekturbüros Braun + Müller haben wir die Aufgabe in hervorragende Hände gegeben.”

Geprägt durch Offenheit
Nachdem das Projekt in diesem Jahr bereits mit der Auszeichnung „Beispielhaftes Bauen“ der Architektenkammer Baden-Württemberg bedacht wurde, erhält das Konstanzer Projekt nun bundesweite Anerkennung. „Wir freuen uns, nicht nur über die hochkarätige Auszeichnung, sondern im besonderen über die sehr gelungene Zusammenarbeit mit unserem Bauherren, der Spitalstiftung Konstanz. Der Planungsprozess war stets durch Offenheit und Aufgeschlossenheit geprägt“, so die Architekten Jutta Braun und Christian Müller.
 
Insgesamt 33 Projekte nominiert
Der Jury lagen 72 von ursprünglich 230 eingereichten Projekten zur Beurteilung vor. Insgesamt sind 33 Projekte für den Deutschen Bauherrenpreis nominiert worden, der an 11 Projekte vergeben wird. Die Preisverleihung findet am 19. Februar 2020 im Rahmen der Baufachmesse bautec in Berlin statt. Dort erfahren die Nominierten, ob über die Auszeichnung als Nominierte hinaus der Deutsche Bauherrenpreis verliehen wird.
Die auslobenden Verbände sind der Bund Deutscher Architekten BDA, der Deutsche Städtetag und der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Anlässlich der Preisverleihung unter Beteiligung des Bundesministeriums des Innern, für Bauen und Heimat wird eine Dokumentation erscheinen, in der die Preisträger, die Nominierten sowie alle Projekte der zweiten Stufe und Auszüge aus dem Protokoll der Jury-Sitzung vorgestellt werden.
 
 
Das aus dem Jahr 1963 stammende Schwesternwohnheim wurde für 5,8 Mio saniert und umgebaut
 
Eine höhere Wohnqualität erreicht
Das Architekturbüro Braun + Müller hat das im Jahr 1963 gebaute Wohnheim, das 93 Zimmer umfasste, ein modernes Wohnhaus mit 34 Wohnungen entworfen, die zwischen 59 m² und 94 m² groß sind. Es kostete rund 5,8 Millionen Euro und ist zum 1. März 2018 bezugsfertig geworden. Die tragende Bausubstanz war in einem guten Zustand und konnte erhalten werden. Jede Wohnung ist nun mit einer Loggia ausgestattet, was zu einer höheren Wohnqualität beiträgt, da somit eine zusätzliche Wohnfläche geschaffen werden konnte. Im Zuge des Umbaus wurde das Gebäude auch energetisch saniert. Die Spitalstiftung veranschlagt eine Kaltmiete in Höhe von 8,00 Euro je Quadratmeter, was im preisgedämpften Segment liegt. Die Wohnungen sind für Beschäftigte der Spitalstiftung Konstanz und des Klinikums Konstanz reserviert und sind für Singles, Alleinerziehende, Paare sowie Eltern mit Kind geplant worden. Im Untergeschoss sind neben den Technikbereichen die Mieterkeller, ein Trockenraum sowie ein Fahrradkeller ausgewiesen.

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